Der Förderkreis Gute Clowns in Ulm ist durch einen Betrug um 29.900 Euro gebracht worden. Nach Angaben des Vereins gingen damit fast alle Rücklagen verloren.
Dem SWR zufolge begann die Tat mit einer E-Mail zur angeblichen Aktualisierung einer Banking-App. Anschließend meldete sich ein Anrufer, der sich als Bankmitarbeiter ausgab und vor einem Hackerangriff warnte. Er leitete zu einem vermeintlichen Sicherheitslink. Erst später fiel der Betrug auf. Das Konto wurde gesperrt und die Polizei verständigt, doch das Geld war bereits weg.
Der Verein finanziert Clownbesuche in Pflegeeinrichtungen, Hospizen, Palliativstationen und weiteren sozialen Einrichtungen in Ulm und Umgebung. Nach Angaben des SWR reichen die Mittel noch bis zum Jahresende. Eine Spende von 10.000 Euro soll zunächst Kosten decken.
Die Polizei rät, bei unerwarteten Anrufen angeblicher Banken keine Links zu öffnen und keine Daten preiszugeben. Betroffene sollen auflegen und ihre Bank über eine bekannte offizielle Nummer selbst anrufen.


