Auf dem Ulmer Wochenmarkt gibt es Streit über Vorgaben für Händler, die nur zeitweise verkaufen. Nach einem Bericht der Südwest Presse befürchten Betroffene Folgen für ihre Teilnahme und für das saisonale Angebot.
Welche Anforderungen genau kritisiert werden, geht aus der vorliegenden Meldung nicht hervor. Auch konkrete Auswirkungen auf die Zahl der Stände oder die Auswahl für Besucher sind bislang nicht belegt.
Die veröffentlichten Zulassungsrichtlinien für die Ulmer Wochenmärkte nennen für freie Standplätze mehrere Kriterien. Dazu zählen die verfügbare Fläche, die Attraktivität eines Angebots, eine ausgewogene Mischung der Waren und der Zeitpunkt einer Bewerbung. Kurzfristig freie Plätze können demnach auch tageweise vergeben werden.
Nach den Richtlinien entscheidet die Stadt Ulm über die Teilnahme von Anbietern. Die Ulm-Messe GmbH richtet die Märkte aus. Eine Stellungnahme der zuständigen Marktverwaltung zu der Kritik liegt in der vorliegenden Meldung nicht vor. Damit bleibt offen, ob die beanstandeten Vorgaben erläutert oder verändert werden.


