Microsoft hat nach dem Windows-Sicherheitsupdate vom 8. September mehrere Probleme bestätigt. Betroffen sind Remote-Desktop-Dienste, bestimmte USB-Audiogeräte und Ordnerfreigaben in einigen Linux-Umgebungen auf Basis von Hyper-V.
Bei Fernzugriffen können Verbindungen nach einigen Minuten abbrechen. Auch Anmeldungen oder Server können hängen bleiben. Microsoft stuft die Störung inzwischen als entschärft ein. Eine dauerhafte Korrektur soll mit einem späteren Windows-Update kommen.
USB-Geräte der Klasse USB Audio 1.0 können unter Umständen nicht starten oder keinen Ton ausgeben. Auch Lautstärkeregelung und Sound-Einstellungen können ausfallen. Das Problem betrifft nach Angaben des Konzerns nicht alle USB-Audiogeräte.
Zudem können in bestimmten Linux-virtuellen Maschinen freigegebene Ordner des Windows-Rechners fehlen oder nicht erreichbar sein. Normale Hyper-V-VMs ohne die betroffene Freigabefunktion sind laut Microsoft nicht betroffen.
Für Nutzer in Ulm und der Region gilt: Wer keine Fernzugriffe, betroffenen USB-Ton oder solche Linux-VMs nutzt, dürfte die Fehler meist nicht bemerken. Microsoft arbeitet bei den noch offenen Problemen an Lösungen.


