Die Universität Ulm lässt die Zukunft ihres Wissenschaftszentrums auf Schloss Reisensburg prüfen. Nach Informationen der Südwest Presse steht zur Frage, ob die Hochschule den Tagungsort bei Günzburg weiter betreiben will. Die historische Anlage ist renovierungsbedürftig und verursacht Kosten.
Schloss Reisensburg gehört seit 1997 zum Vermögen der Universität Ulm. Das Zentrum dient als Ort für wissenschaftliche Tagungen und Klausuren. Die Universität nennt außerdem Workshops, Symposien und Sommerschulen als wichtige Nutzungen.
Nach Angaben der Hochschule finden dort pro Jahr rund 80 bis 100 Veranstaltungen mit insgesamt 3000 bis 4000 Teilnehmenden aus dem In- und Ausland statt. Das Ergebnis der Prüfung wird zeigen, welche Perspektive der Standort künftig hat.


