Die deutsche Wirtschaft ist im zweiten Quartal 2026 um 0,3 Prozent gegenüber den ersten drei Monaten des Jahres gewachsen. Das Statistische Bundesamt hatte Ende Juli zunächst ein Plus von 0,2 Prozent gemeldet.
Ausschlaggebend waren vor allem die Ausfuhren. Exporte von Waren und Dienstleistungen nahmen gegenüber dem Vorquartal um 2,0 Prozent zu. Die Importe stiegen um 1,5 Prozent. Auch das Verarbeitende Gewerbe legte zu: Seine Wertschöpfung erhöhte sich um 0,9 Prozent.
Schwächer verliefen dagegen die Investitionen. Insgesamt gingen sie um 0,2 Prozent zurück. Bei Maschinen, Geräten und Fahrzeugen betrug das Minus 1,4 Prozent. Die Bauinvestitionen stiegen nur leicht.
Für Menschen und Betriebe in Ulm und der Region liefert die Bundeszahl keine direkte Aussage über die Lage vor Ort. Sie zeigt aber, dass die deutsche Wirtschaft im Frühjahr vor allem von der Nachfrage aus dem Ausland profitierte. Das höhere Ergebnis beruht unter anderem auf neuen Daten zum Außenhandel im Juni.


