Bundesdigitalminister Karsten Wildberger (CDU) hält Regeln für den Umgang mit Smart Glasses für notwendig. Auch in Deutschland müsse der mögliche Missbrauch der Technik ernst genommen werden, sagte Wildberger am Rande der IFA in Berlin den Sendern RTL und ntv. Zuvor hatte sich Norwegens Digitalministerin Karianne Tung für strengere Regeln für die smarten Brillen ausgesprochen, unter anderem wegen möglicher Eingriffe in die Privatsphäre.
„Richtig ist auch, dass wir natürlich ein paar Regeln brauchen, weil für bestimmte Dinge ist die Brille nicht gedacht. Das ist auch klar“, so der Bundesdigitalminister weiter. Gleichzeitig dürfe die Regulierung die Möglichkeiten der Technik nicht einschränken. „Ich glaube, wichtig ist, dass wir es dann schaffen, dass die Regulierung so gebaut ist, dass sie den Nutzen auch nicht abwürgt“, sagte Wildberger.
Grundsätzlich sollten für Smart Glasses die gleichen Regeln gelten wie für andere Technologien. „Was ich mit dieser Brille mache, was ich im normalen Leben auch nicht machen darf, das muss dafür auch gelten“, so der CDU-Politiker.
dts Nachrichtenagentur


