**Verschärfung der US-Maßnahmen gegen Caracas** Die US-Regierung hat ihre Position gegenüber dem venezolanischen Staatschef Nicolás Maduro erneut verdeutlicht. Washington hält an der Einstufung Maduros als illegitimer Machthaber fest. Diese Haltung basiert auf den umstrittenen Präsidentschaftswahlen der vergangenen Jahre. Die Vereinigten Staaten werfen der Führung in Caracas systematische Menschenrechtsverletzungen und die Untergrabung demokratischer Institutionen vor. US-Justizbehörden haben umfassende Beweise gesammelt, die Maduro direkt mit kriminellen Aktivitäten in Verbindung bringen sollen. Die diplomatischen Kanäle zwischen beiden Nationen sind weitgehend unterbrochen. **Juristische Verfolgung und finanzielle Anreize** Ein wesentliches Instrument der amerikanischen Außenpolitik ist in diesem Fall die strafrechtliche Verfolgung. Das US-Justizministerium hat Anklage wegen Verschwörung zum Drogenschmuggel und zum Terrorismus erhoben. In diesem Zusammenhang wurde eine Belohnung in Höhe von 15 Millionen US-Dollar für entscheidende Hinweise ausgelobt. Diese Summe richtet sich an Personen, deren Informationen zur Ergreifung von Nicolás Maduro führen. Auch gegen andere Schlüsselfiguren des Regimes liegen Haftbefehle vor. Washington nutzt diese juristischen Hebel, um den inneren Zirkel der Macht in Venezuela zu spalten und die Loyalität der Sicherheitskräfte zu schwächen. **Wirtschaftlicher Druck durch weitreichende Sanktionen** Parallel zur juristischen Verfolgung forcieren die USA wirtschaftliche Sanktionen gegen den venezolanischen Staat. Im Fokus steht dabei die staatliche Ölgesellschaft PDVSA. Durch das Einfrieren von Vermögenswerten und Handelsbeschränkungen soll der Zufluss von Devisen blockiert werden. Diese Sanktionen haben die venezolanische Wirtschaft, die bereits unter Missmanagement und Hyperinflation leidet, zusätzlich unter Druck gesetzt. Während die US-Regierung argumentiert, dass diese Maßnahmen den Rückzug Maduros erzwingen sollen, warnen internationale Hilfsorganisationen vor einer Verschärfung der Versorgungskrise. Die medizinische Versorgung und die Lebensmittelkontingente für die Bevölkerung sind vielerorts unzureichend. **Regionale Instabilität und Migrationsströme** Die anhaltende politische Pattsituation hat massive Auswirkungen auf die Nachbarstaaten Venezuelas. Die Fluchtbewegung aus dem Land gilt als eine der größten Migrationskrisen in der Geschichte Südamerikas. Länder wie Kolumbien, Peru und Chile haben Millionen von Flüchtlingen aufgenommen, was die sozialen Sicherungssysteme vor Ort stark belastet. Die USA unterstützen diese Aufnahmeländer finanziell, fordern aber gleichzeitig eine politische Lösung in Caracas. Trotz internationaler Vermittlungsversuche zeigt sich die venezolanische Regierung bisher wenig kompromissbereit. Die Unterstützung durch globale Akteure wie Russland und China ermöglicht es Maduro, den westlichen Sanktionen teilweise zu trotzen. Eine Entspannung der Lage ist kurzfristig nicht zu erwarten. **(Ulm TV Redaktion)**
Washington verschärft Druck auf venezolanische Führung
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