**Der designierte US-Präsident Donald Trump sorgt mit einer drastischen Kehrtwende in der Außenpolitik für globales Aufsehen. Er hat den Rückzug der Vereinigten Staaten aus insgesamt 66 internationalen Abkommen und Institutionen angeordnet, um seine „America First“-Agenda konsequent umzusetzen.**
**Der Bruch mit der internationalen Ordnung**
Trump setzt ein deutliches Zeichen gegen den Multilateralismus. Mit der Anordnung, die USA aus über 60 Organisationen zurückzuziehen, bricht er radikal mit der bisherigen diplomatischen Tradition. Experten sehen darin den Versuch, die nationale Souveränität über internationale Verpflichtungen zu stellen. Dieser Schritt zielt darauf ab, finanzielle Mittel einzusparen und den Einfluss globaler Institutionen auf die amerikanische Gesetzgebung und Wirtschaft zu minimieren. Die Entscheidung wird als Fortführung seiner früheren Amtszeit gewertet, in der er bereits ähnliche Bestrebungen verfolgte, nun jedoch in einem weitaus größeren und systematischeren Umfang.
**Betroffene Organisationen und finanzielle Folgen**
Zwar wurden noch nicht alle betroffenen Institutionen namentlich im Detail veröffentlicht, doch es wird spekuliert, dass wichtige Bereiche wie Umwelt, Gesundheit und internationaler Handel betroffen sind. Durch den Stopp der Beitragszahlungen erhofft sich die neue Administration erhebliche Einsparungen im Staatshaushalt. Kritiker warnen jedoch davor, dass der Verlust des US-Stimmrechts in diesen Gremien die globale Führungsrolle Washingtons massiv beschädigen könnte. Es wird befürchtet, dass die USA durch diesen Rückzug wertvolle Plattformen zur Durchsetzung eigener Interessen verlieren und stattdessen isoliert agieren müssen, was langfristig ökonomische Nachteile mit sich bringen könnte.
**Reaktionen der Weltgemeinschaft**
Die Ankündigung löste in Europa und Asien Besorgnis aus. Viele Partnerstaaten befürchten ein Machtvakuum, das durch andere Großmächte gefüllt werden könnte. Besonders in der Klimapolitik und bei Menschenrechtsfragen wird ein Rückschritt befürchtet. Diplomaten betonen, dass ein koordinierter Rückzug in dieser Größenordnung beispiellos sei und die Stabilität etablierter Sicherheits- und Handelsbündnisse gefährden könnte. Internationale Beobachter weisen darauf hin, dass ohne die finanzielle und politische Unterstützung der USA viele Hilfsprogramme weltweit vor dem Aus stehen könnten, was die geopolitische Lage zusätzlich destabilisieren würde.
**Innenpolitische Strategie und Zukunftsaussichten**
In den USA stößt der Kurs auf geteiltes Echo. Während Trumps Basis den Schritt als Befreiung von „unnötigen Fesseln“ feiert, äußert die Opposition scharfe Kritik. Der Fokus der neuen Regierung liegt klar auf bilateralen Abkommen, die nach eigenem Ermessen vorteilhafter für die heimische Industrie gestaltet werden können. Wie schnell diese massiven Austritte rechtlich und organisatorisch umgesetzt werden können, bleibt abzuwarten, da viele Verträge lange Kündigungsfristen vorsehen. Dennoch signalisiert dieses Vorgehen eine neue Ära der US-Außenpolitik, in der kooperative Ansätze durch eine strikte „Alleingang-Mentalität“ ersetzt werden, was die weltweite politische Architektur nachhaltig verändern wird.
**(Ulm TV Redaktion)**

