**Das Sturmtief Elli hat weite Teile Deutschlands mit heftigem Schneefall und starken Böen fest im Griff. In zahlreichen Bundesländern wurde der Präsenzunterricht kurzfristig abgesagt, während der Straßen- und Schienenverkehr unter den extremen Bedingungen landesweit massiv leidet.**
**Prekäre Wetterlage durch Tiefdruckgebiet Elli**
Die meteorologische Situation in Deutschland hat sich innerhalb kürzester Zeit drastisch verschlechtert. Das Sturmtief Elli, welches polare Kaltluftmassen mit feuchter Meeresluft vereint, sorgt für einen flächendeckenden Wintereinbruch. Besonders die nördlichen und östlichen Bundesländer verzeichnen Rekordschneemengen, die den Alltag der Bürger erheblich einschränken. Der Deutsche Wetterdienst warnt vor orkanartigen Böen, die insbesondere in höheren Lagen für gefährliche Schneeverwehungen sorgen. Die Kombination aus eisigen Temperaturen und heftigen Niederschlägen führt dazu, dass Räumdienste kaum noch in der Lage sind, die Hauptverkehrsadern schnee- und eisfrei zu halten.
**Massive Unterrichtsausfälle in den betroffenen Bundesländern**
Aufgrund der unvorhersehbaren Wetterrisiken haben die zuständigen Kultusministerien in mehreren Regionen die Reißleine gezogen. In Bundesländern wie Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Teilen Nordrhein-Westfalens wurde die Präsenzpflicht an den Schulen für den heutigen Tag aufgehoben. Die Sicherheit der Kinder und Jugendlichen auf dem Schulweg stehe an oberster Stelle, so die offizielle Begründung der Behörden. Während einige Schulen kurzfristig auf Distanzunterricht über digitale Plattformen umstellten, blieb für viele Schüler der Unterricht komplett aus. Eltern wurden dazu aufgerufen, die lokalen Nachrichten genau zu verfolgen, da auch für den morgigen Tag weitere Ausfälle nicht ausgeschlossen werden können.
**Verkehrskollaps auf Schienen und Straßen**
Das Sturmtief hinterlässt auch in der Infrastruktur deutliche Spuren. Die Deutsche Bahn musste auf mehreren Hauptstrecken den Betrieb einstellen oder stark einschränken, da umgestürzte Bäume die Oberleitungen beschädigten. Pendler sind gezwungen, auf alternative Reisemöglichkeiten auszuweichen, wobei auch der Fernverkehr von erheblichen Verspätungen betroffen ist. Auf den Autobahnen kam es bereits in den frühen Morgenstunden zu zahlreichen Unfällen und kilometerlangen Staus. Die Polizei rät dringend dazu, das Auto nur in absolut notwendigen Fällen zu nutzen und die Geschwindigkeit den extremen Bedingungen anzupassen. Auch an den großen Flughäfen des Landes mussten bereits Dutzende Flüge annulliert werden, da die Start- und Landebahnen nicht schnell genug geräumt werden konnten.
**Einsatzkräfte im unermüdlichen Dauereinsatz**
Die Feuerwehren und technischen Hilfswerke sind landesweit im Großeinsatz, um Schäden durch die Sturmböen zu beseitigen und liegengebliebene Fahrzeuge zu bergen. In einigen ländlichen Gebieten kam es zudem zu kurzzeitigen Stromausfällen, da die Last des nassen Schnees Stromleitungen zum Reißen brachte. Die Behörden mahnen die Bevölkerung zur Vorsicht: Waldgebiete sollten aufgrund der Gefahr herabstürzender Äste gemieden werden. Auch wenn für die kommenden Tage eine leichte Beruhigung der Wetterlage in Aussicht gestellt wird, bleibt die Glättegefahr durch nächtlichen Frost ein zentrales Thema für die kommenden Nächte. Die Bevölkerung wird gebeten, die Wetterwarnungen weiterhin aufmerksam zu beobachten.
**(Ulm TV Redaktion)**

