Ulm erlebte am heutigen Mittwochvormittag einen umfangreichen Blaulicht-Einsatz an einer Schule im Stadtteil Wiblingen. Gegen 10 Uhr rückten zahlreiche Kräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei in die Buchauer Straße aus, nachdem Reizgas in einem Schulgebäude versprüht worden war.
Ersten polizeilichen Erkenntnissen zufolge soll eine junge Person das Reizgas in einem Flur im Erdgeschoss der Schule freigesetzt haben. Die genauen Umstände, die zu dem Vorfall führten, sind derzeit Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Das schnelle Eintreffen der Einsatzkräfte war entscheidend, um die Lage zu sichern und die Betroffenen zu versorgen.
Insgesamt erlitten mindestens 14 Personen, darunter auch der mutmaßliche 17-jährige Tatverdächtige, Atemwegsreizungen. Glücklicherweise blieben die Verletzungen nach derzeitigem Stand leicht. Die betroffenen Schüler und Schülerinnen wurden von den Rettungskräften vor Ort medizinisch versorgt und konnten anschließend ihren Eltern überstellt werden. Der 17-jährige Tatverdächtige wurde zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.
Nach umfangreichen Lüftungsmaßnahmen konnte der Schulbetrieb noch am Vormittag wieder aufgenommen werden. Der Polizeiposten Ulm-Wiblingen hat die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung gegen den 17-jährigen Schüler aufgenommen. Die genaue Ursache für das Versprühen des Reizgases ist noch unklar und wird von der Polizei untersucht.
Ulm TV Nachrichten

