Der Alb-Donau-Kreis weist eine vergleichsweise geringe Insolvenzhäufigkeit auf. Dies geht aus aktuellen Daten des Statistischen Landesamtes hervor, die die Zahl der Insolvenzen im Verhältnis zu den ansässigen Unternehmen setzen. Im Jahr 2025 verzeichnete der Kreis lediglich 3,3 Insolvenzanträge pro 1000 Unternehmen.
Dieser Wert positioniert den Alb-Donau-Kreis zusammen mit dem Landkreis Biberach als einen der besten in Baden-Württemberg. Ulm selbst liegt mit 5,8 Anträgen pro 1000 Unternehmen im statistischen Mittelfeld. Jonas Pürckhauer, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der IHK Ulm, bewertet dies als Indikator für eine solide Wirtschaftsleistung.
Trotz der positiven Statistik betont Pürckhauer, dass die Insolvenzhäufigkeit nur begrenzt Aufschluss über den gesamten volkswirtschaftlichen Schaden gibt, etwa in Bezug auf Arbeitsplatzverluste oder Gläubigerforderungen. Im Jahr 2024 waren im Alb-Donau-Kreis 30 Insolvenzanträge registriert, die 302 Arbeitnehmer betrafen.
Ulm TV – Presse Bayern


