**Eine heftige Gasexplosion hat in Albstadt ein Wohngebäude vollständig zerstört und drei Menschen das Leben gekostet. Rettungskräfte arbeiteten stundenlang unter Hochdruck an der Unglücksstelle, während die Ermittlungen zur genauen Ursache bereits mit Hochdruck angelaufen sind.**
**Dramatische Szenen am Unglücksort**
Ein ohrenbetäubender Knall erschütterte am Donnerstagmorgen ein ruhiges Wohnviertel in Albstadt, als ein Mehrfamilienhaus infolge einer massiven Detonation in sich zusammenfiel. Die Wucht der Explosion war so gewaltig, dass Trümmerteile hunderte Meter weit geschleudert wurden und angrenzende Gebäude teils schwere Schäden an der Fassade sowie den Fenstern davontrugen. Anwohner berichteten von einer plötzlichen Druckwelle, die das gesamte Viertel in Alarmbereitschaft versetzte. Sofort nach dem Notruf eilte ein Großaufgebot an Einsatzkräften zum Ort des Geschehens, um in den rauchenden Überresten der Ruine nach Überlebenden zu suchen.
**Bergungsarbeiten und tragische Opferbilanz**
Die Bilanz der Katastrophe ist erschütternd: Drei Personen konnten von den Rettungsteams nur noch leblos aus den Trümmern geborgen werden. Über mehrere Stunden hinweg durchkämmten Spezialkräfte der Feuerwehr und des Technischen Hilfswerks die Schutthalden mit Spürhunden, in der Hoffnung, noch Lebenszeichen unter den Schichten aus Beton und Holz zu finden. Die Identifizierung der Verstorbenen dauert derzeit noch an, während Seelsorger vor Ort im Einsatz sind, um Angehörige und traumatisierte Nachbarn psychologisch zu betreuen. Aufgrund der extremen Instabilität der verbliebenen Mauerreste gestalteten sich die Bergungsarbeiten als äußerst riskant für die Helfer, weshalb schweres Gerät zur Sicherung der Statik angefordert werden musste.
**Vermutete Ursache und aktueller Ermittlungsstand**
Ersten Erkenntnissen der Kriminalpolizei und spezialisierter Brandsachverständiger zufolge deutet zum jetzigen Zeitpunkt alles auf eine verheerende Gasexplosion hin. Experten untersuchen gegenwärtig intensiv die Zuleitungen sowie die Heizungsanlage des Gebäudes, um festzustellen, ob ein technischer Defekt an der Infrastruktur oder eine menschliche Fehlbedienung zu der Katastrophe führte. Ein Leck in der Gasversorgung innerhalb des Kellers gilt als wahrscheinlichste Hypothese für die Entzündung des hochexplosiven Luft-Gas-Gemisches. Die zuständige Staatsanwaltschaft hat bereits ein offizielles Verfahren eingeleitet, um die genauen Umstände lückenlos aufzuklären und mögliche Verantwortlichkeiten juristisch zu prüfen.
**Reaktion der Gemeinde und notwendige Sicherheitsmaßnahmen**
Die Bestürzung in der Stadt Albstadt ist nach diesem Vorfall tiefgreifend. Vertreter der Stadtverwaltung drückten den Hinterbliebenen ihr tiefstes Beileid aus und versicherten den betroffenen Nachbarn, die zum Teil ihre Wohnungen verlassen mussten, unbürokratische Hilfe. Das Gebiet rund um das eingestürzte Haus bleibt bis auf Weiteres weiträumig abgesperrt, da die Statik umliegender Wohneinheiten erst final von Gutachtern und Statikern freigegeben werden muss. Die Tragödie hat zudem eine Debatte über die Sicherheit und regelmäßige Wartung alter Gasanschlüsse in der gesamten Region ausgelöst, wobei Sicherheitsexperten erneut zu erhöhter Wachsamkeit bei jeglichem Gasgeruch mahnen.
**(Ulm TV Redaktion)**

