In Deutschland haben inzwischen mehr als 100.000 Fahrzeughalter einen Antrag auf die neue E-Auto-Förderung der Bundesregierung gestellt. Das zeigen Zahlen des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa), über die das „Handelsblatt“ (Mittwochausgabe) berichtet.
Demnach sind bis Anfang August gut 102.000 Anträge eingegangen. Mehr als 28.000 davon seien bereits bewilligt worden, teilte die Behörde mit.
Knapp drei Viertel der Anträge stammen von Haushalten mit einem zu versteuernden Einkommen von bis zu 60.000 Euro. Die Förderung richtet sich an Haushalte mit einem zu versteuernden Einkommen von höchstens 80.000 Euro, für Familien mit mindestens zwei Kindern gilt eine Grenze von 90.000 Euro. Das Bundesamt will in den kommenden Tagen auch Zahlen dazu veröffentlichen, welche Automarken besonders stark von der Förderung profitieren.
Im Juli hatte das Umweltministerium mitgeteilt, dass zunächst vor allem Tesla und andere ausländische Hersteller von der Förderung profitiert hatten. Das hatte eine Debatte über die Ausgestaltung des Förderprogramms ausgelöst.
Je nach Einkommen liegt die Förderung für reine Elektroautos zwischen 3.000 und 5.000 Euro, für Plug-in-Hybride zwischen 1.500 und 4.500 Euro. Familien und Alleinerziehende erhalten zusätzlich bis zu 1.000 Euro, wenn minderjährige Kinder im Haushalt leben. Insgesamt stehen für das Förderprogramm bis 2029 drei Milliarden Euro zur Verfügung.
dts Nachrichtenagentur


