Ulm erlebte am Freitagmittag, den 23. Januar 2026, eine kurzzeitige Beunruhigung in seinen zentralen Sedelhöfen. Ein Brandalarm in dem bekannten Einkaufs- und Dienstleistungszentrum im Herzen der Stadt führte zu einer umgehenden Evakuierung der Passage und einem Großeinsatz von Feuerwehr und Polizei. Glücklicherweise stellte sich der Alarm nach intensiver Überprüfung als Fehlfunktion heraus, ausgelöst durch Rauch, der von einer angrenzenden Baustelle stammte.
Gegen 11:45 Uhr löste die automatische Brandmeldeanlage der Sedelhöfe Alarm aus, was die vorgeschriebenen Sicherheitsmaßnahmen in Gang setzte. Umgehend wurden alle Personen, die sich zu diesem Zeitpunkt in der Sedelhof-Passage aufhielten – darunter Kunden, Angestellte und Besucher – dazu aufgefordert, das Gebäude zu verlassen. Diese prompte Reaktion trug maßgeblich zur Gewährleistung der Sicherheit bei und verhinderte potenziell gefährliche Situationen.
Die Einsatzkräfte der Ulmer Feuerwehr und der örtlichen Polizeidienststellen trafen innerhalb kürzester Zeit am Albert-Einstein-Platz ein. Zahlreiche Fahrzeuge und eine Vielzahl von Einsatzkräften waren vor Ort, um die Lage zu erkunden, die Ursache des Alarms zu ermitteln und die Evakuierung zu koordinieren. Die schnelle Präsenz der Rettungsdienste sorgte für eine geordnete Abwicklung der Evakuierung und beruhigte die Wartenden im Außenbereich.
Während die Menschen geduldig vor der Passage warteten, durchkämmten speziell geschulte Feuerwehrteams die betroffenen Bereiche der Sedelhöfe. Sie suchten nach Anzeichen eines Feuers oder einer anderen Gefahrenquelle, die den Alarm hätte auslösen können. Parallel dazu nahm die Polizei Ermittlungen zur Ursache auf und sicherte den Bereich rund um das Einkaufszentrum ab.
Nach umfassenden Kontrollen konnte schließlich Entwarnung gegeben werden. Eine Sprecherin der Ulmer Polizei bestätigte, dass es sich um einen Fehlalarm handelte. Als Auslöser wurde Rauch identifiziert, der von den Arbeiten auf einer benachbarten Baustelle herrührte und in das Belüftungssystem der Sedelhöfe gelangt war, wodurch der Rauchmelder aktiviert wurde.
Die Sedelhof-Passage konnte nach Abschluss der Überprüfungen und der Feststellung, dass keine Gefahr bestand, wieder für die Öffentlichkeit freigegeben werden. Der Betrieb in den Geschäften und Einrichtungen des Zentrums wurde daraufhin wieder aufgenommen. Trotz der Aufregung und der kurzfristigen Störung des Freitagsgeschäfts verlief der Vorfall ohne Personen- oder Sachschaden, was die Effizienz der Sicherheitssysteme und das koordinierte Vorgehen der Einsatzkräfte unterstreicht.
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