**Die Spendeninitiative „Aktion 100.000 und Ulmer helft“ sichert aktuell die Zukunft zahlreicher sozialer Projekte in der Donaustadt. Durch die bereitgestellten Mittel können lebensnotwendige Angebote für Obdachlose sowie Therapieangebote für Menschen mit psychischen Erkrankungen gezielt ausgebaut werden.**
**Hilfe für Menschen ohne festen Wohnsitz**
In der Ulmer Weststadt leistet die Caritas Ulm-Alb-Donau seit Jahren unverzichtbare Basisarbeit für Bürger in prekären Lebensverhältnissen. Jährlich suchen mehr als 500 wohnungslose Personen die dortige Fachberatung auf, um Unterstützung bei Behördengängen oder der Suche nach einer Bleibe zu erhalten. Dank der aktuellen Spendenmittel kann die Tagesstätte weiterhin ein kostenloses Frühstück und ein erschwingliches warmes Mittagessen anbieten. Diese Einrichtung dient nicht nur der reinen Nahrungsaufnahme, sondern ist für viele Betroffene der einzige Ort, an dem sie sich in geschütztem Rahmen aufwärmen und Gemeinschaft erfahren können. Zusätzlich ermöglicht die Förderung den Erhalt der Kleiderkammer sowie die Bereitstellung von sanitären Anlagen zum Duschen und Wäschewaschen.
**Förderung der seelischen Gesundheit**
Ein weiterer Schwerpunkt der aktuellen Förderrunde liegt auf der Unterstützung der Tagesstätte für seelische Gesundheit, die vom Diakonischen Werk betrieben wird. Hier finden psychisch erkrankte Erwachsene eine feste Struktur für ihren Alltag und die Möglichkeit, sich kreativ zu entfalten. Um das vielfältige Programm, das von Upcycling-Projekten bis hin zur Holzwerkstatt reicht, aufrechtzuerhalten, sind neue Investitionen dringend erforderlich. Konkret ist die Anschaffung einer Industriespülmaschine für die Küche sowie neuer Webrahmen geplant. Diese handwerklichen Tätigkeiten sind weit mehr als bloßer Zeitvertreib; sie stellen einen essenziellen therapeutischen Baustein dar, der den Besuchern hilft, neue Fähigkeiten zu erlernen und ihr Selbstwertgefühl zu stärken.
**Aktiv gegen Vereinsamung im Seniorenalter**
Auch der Generationen-Treff Ulm/Neu-Ulm profitiert von der Solidarität der Bürgerinnen und Bürger. Der Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht, auf die oft verborgene Altersarmut und die damit einhergehende soziale Isolation aufmerksam zu machen. Viele ältere Menschen ziehen sich aufgrund knapper finanzieller Mittel aus dem öffentlichen Leben zurück. Mit einer groß angelegten Kampagne möchte die Einrichtung nun gezielt Angebote schaffen, die den Austausch zwischen Jung und Alt fördern und Einsamkeit aktiv bekämpfen. Die Fördergelder fließen hierbei direkt in Projekte, die Rentnern die Teilhabe am kulturellen und gesellschaftlichen Leben in der Region ermöglichen, ohne dass die persönlichen Kosten zur Barriere werden.
**Ein unverzichtbares Sicherheitsnetz für die Region**
Die Verantwortlichen betonen, dass die Arbeit der karitativen Verbände ohne die Unterstützung durch die „Aktion 100.000“ in diesem Umfang kaum denkbar wäre. Gerade in Zeiten steigender Lebenshaltungskosten wächst die Zahl derer, die auf externe Hilfe angewiesen sind, kontinuierlich an. Die Spenden fließen nicht nur in langfristige Projekte, sondern ermöglichen auch schnelle Einzelfallhilfe in akuten Notlagen. Ob es um Zuzahlungen für Medikamente oder die Beschaffung winterfester Ausrüstung für Obdachlose geht – das soziale Netz in Ulm beweist durch diese Initiative eine enorme Belastbarkeit. Die kontinuierliche Förderung stärkt somit die gesamte soziale Infrastruktur der Stadt und sichert die medizinische sowie psychosoziale Grundversorgung für die schwächsten Glieder der Gesellschaft.
**(Ulm TV Redaktion)**

