Bei einem Schusswaffenangriff an einer Schule in der philippinischen Provinz South Cotabato sind am Freitag mindestens sechs Schüler getötet worden. Das Sozialministerium (DSWD) teilte mit, dass 17 weitere Schüler zum Teil schwer verletzt wurden. Unter den Toten soll sich auch der jugendliche Angreifer befinden, der sich selbst das Leben nahm.
Die Verletzten wurden in Krankenhäuser gebracht, während die Polizei den Tatort sicherte und Ermittlungen einleitete. Zum Motiv des Täters gab es zunächst keine Angaben. Die Behörden setzten den Unterricht in der gesamten Gemeinde Banga vorerst aus. Das Bildungsministerium erklärte, dass es mit den örtlichen Behörden und der Polizei koordiniere, um die Hintergründe des Vorfalls zu klären.
Das DSWD teilte mit, dass Sozialarbeiter vor Ort seien, um den betroffenen Kindern und Familien psychologische Erste Hilfe sowie psychosoziale Unterstützung zu leisten. Auch das Bildungsministerium kündigte entsprechende Hilfen für Schüler, Lehrer und Schulpersonal an.
dts Nachrichtenagentur


