Volkswagen rechnet offenbar intern mit einem deutlich härteren Krisenszenario als bislang bekannt. Sollte der Konzern 2030 nur noch rund acht Millionen Fahrzeuge verkaufen, müsste VW sein operatives Ergebnis um mehr als 40 Milliarden Euro verbessern, berichtet das „Handelsblatt“.
Das wäre rund ein Drittel mehr, als der bisherige Sparkurs vorsieht. Ein Insider spricht laut Bericht von bis zu 42 Milliarden Euro Ergebnisverbesserung. In einem Aufsichtsratsbeschluss wird demnach eine „Risikosensitivität“ mit acht Millionen Einheiten und jährlich sinkenden Preisen erwähnt, allerdings ohne finanzielle Auswirkungen zu nennen.
Bislang plant VW mit neun Millionen Fahrzeugen und einer Zielmarge von neun Prozent. Mitte August waren erst 15,4 Milliarden Euro der nötigen Ergebnisverbesserung mit konkreten Maßnahmen hinterlegt. VW wollte die internen Szenarien und Zahlen nicht kommentieren.
dts Nachrichtenagentur


