Der konservative Flügel der SPD will Start-ups in Deutschland mehr unterstützen. Das berichtet der „Focus“.
Drei Wirtschaftspolitiker des Seeheimer Kreises – Parsa Marvi, Daniel Bettermann und Philipp Rottwilm – fordern die Gründung eines nationalen KI-Rates und die Einrichtung von Innovationszonen nach japanischem Vorbild. Außerdem soll ein Teil des geplanten „Bundesfonds der Altersvorsorge“ – also das Geld für die private Altersvorsorge und die Kapitalrente – in europäische Venture-Capital-Fonds, Wachstumsunternehmen und Börsengänge angelegt werden.
„So verbinden wir eine bessere Altersvorsorge mit mehr Wachstum in Deutschland und technologischer Souveränität“, sagte Philipp Rottwilm dem Focus. Daniel Bettermann sagte, Gründer bräuchten nicht nur Förderprogramme, sondern einen Staat, der schneller handele und Innovationen gezielt nachfrage.
SPD-Bundestagsabgeordneter Parsa Marvi hob die vielen Start-up-Neugründungen in Deutschland im ersten Halbjahr 2026 hervor. „Das ist eine hervorragende Entwicklung und zeigt, dass der Innovationsstandort Deutschland lebt. Jetzt müssen wir den nächsten Schritt gehen: Aus dem Gründungsboom muss ein Wachstumsboom werden“, so Marvi.
dts Nachrichtenagentur


