Eine Journalistin, die zuletzt in Syrien festgehalten worden war, ist nach Deutschland zurückgekehrt. Das berichtet der „Spiegel“ unter Berufung auf Informationen aus dem Auswärtigen Amt.
Demnach wurde sie aus der Haft in Syrien freigelassen und kehrte am Freitag nach Deutschland zurück. Sie konnte Syrien über ein Drittland verlassen und trat von dort aus einen Flug nach Deutschland an.
Die deutsche Botschaft in Damaskus hatte die Journalistin konsularisch betreut und sich wie auch die Botschaft in Beirut gegenüber der syrischen Regierung von Übergangspräsident Ahmed al-Sharaa dafür eingesetzt, dass Michelmann aus der Haft entlassen wird. Auch die Zentrale des Auswärtigen Amtes in Berlin war offenbar „hochrangig“ in Gespräche eingebunden.
Die Journalistin war am 18. Januar in der nordsyrischen Stadt Raqqa verschwunden, die lange unter Kontrolle der kurdisch-dominierten „Demokratischen Kräfte Syriens“ (SDF) stand. An diesem Tag hatten regierungsnahe islamistische Milizen und Einheiten der syrischen Übergangsregierung die Stadt und andere vorwiegend arabische Gebiete übernommen.
dts Nachrichtenagentur


