Eine russische Krebsforscherin, Galina Selivanova, vom Karolinska Institutet wurde wegen wissenschaftlichen Fehlverhaltens verurteilt. Dies betraf eine Veröffentlichung, die sie zusammen mit Klaus-Michael Debatin in Deutschland verfasste. Während die Universität Ulm angeblich keine Probleme mit der fraglichen Arbeit oder ihren Professoren sah, stellte der Deutsche Forschungsrat (DFG) später Fehlverhalten bei Debatin und der ehemaligen Ulmer Mentee Simone Fulda fest.
Debatin, der im April 2024 in den Ruhestand trat, war zuvor von der Universität Ulm verteidigt worden. Selivanova, eine langjährige Professorin, hatte zuvor mehrere Untersuchungen wegen mangelhafter Arbeiten überstanden. Die aktuelle Entscheidung markiert jedoch eine Wendung in der Bewertung ihres wissenschaftlichen Vorgehens.
Ulm TV – Presse Bayern

