Die IG Metall hat bei der Betriebsratswahl im Tesla-Werk Grünheide eine Niederlage erlitten. Nachdem die Gewerkschaft 2024 noch die Mehrheit innehatte, landete ihre Liste nun als zweitstärkste Kraft. IG-Metall-Chefin Christiane Benner kritisierte einen ’schmutzig geführten Wahlkampf‘ seitens des Arbeitgebers.
Siegerin der Abstimmung wurde die Liste ‚Giga United‘ unter Führung der amtierenden Betriebsratschefin Michaela Schmitz. Das Tesla-Werk bei Berlin zählt rund 10.700 Beschäftigte. Die IG Metall sicherte sich 13 der 37 Betriebsratssitze.
Jan Otto, Bezirksleiter der IG Metall Berlin-Brandenburg-Sachsen, beklagte massive Einflussnahme durch das Tesla-Management, einschließlich Drohungen von Unternehmenschef Elon Musk bezüglich eines Investitionsstopps bei einem Gewerkschaftssieg. Ein früherer Streit zwischen den Parteien wurde gerichtlich beigelegt.
(Ulm TV Redaktion)


