Ulm. Der Ulmer Unternehmer Mario Schneider positioniert sich klar zur Frage einer möglichen Kandidatur für den Landtag – und überrascht dabei mit einer ungewöhnlichen Haltung: Er möchte nicht über einen Listenplatz abgesichert werden, sondern setzt bewusst auf den direkten Wählerauftrag. In einem aktuellen Statement betont Schneider, dass Listen ursprünglich dazu gedacht seien, Menschen zu würdigen, die sich über viele Jahre hinweg in Parteien engagieren und ehrenamtlich gearbeitet haben. „Ich stehe ganz bewusst auf keinem Listenplatz“, erklärt er. Er sehe es nicht als selbstverständlich an, sich auf eine Liste setzen zu lassen – insbesondere nicht, wenn andere bereits seit Langem engagiert seien.
Schneider beschreibt sich selbst als „relativ neuen Typ in der Politik“, der derzeit versuche, Fuß zu fassen. Gerade deshalb wolle er sich einen Listenplatz nicht herausnehmen. „Ich würde jemand anderem dadurch einen Platz wegnehmen“, macht er deutlich. Für ihn stehe der Wählerauftrag im Mittelpunkt: Wenn die Bürgerinnen und Bürger ihm das Vertrauen aussprechen und sagen „Mario, mach das“, dann werde er diese Verantwortung mit Leidenschaft und Herz übernehmen.
Sollte es jedoch nicht dazu kommen, zieht er für sich eine klare Konsequenz: „Wenn nicht, dann gehe ich wieder ganz normal zum Schaffen.“ Politik sei für ihn kein Selbstzweck und kein Karriereplan, sondern eine Möglichkeit, Verantwortung zu übernehmen – wenn der direkte Auftrag aus der Bevölkerung komme Gleichzeitig unterstreicht Schneider seine Entschlossenheit: „Wenn ich den Auftrag bekomme, dieses Amt übernehmen zu dürfen, dann werde ich das tun. Das heißt, ich gehe jetzt all in.“ Er wolle nichts halbherzig angehen. Entweder mit vollem Einsatz – oder gar nicht.
Zum Thema Listenplatz sagt er abschließend: Man werde gefragt, eine Liste werde angefertigt, aber letztlich könne jeder selbst entscheiden, ob er auf einer solchen Liste stehen möchte oder nicht. Für ihn sei klar: „Ich wollte mir das auch nicht herausnehmen, einfach auf eine Liste zu gehen.“
Mit dieser Haltung setzt Mario Schneider ein deutliches Signal: Er möchte sich nicht über parteiinterne Mechanismen absichern, sondern über die direkte Zustimmung der Wählerinnen und Wähler legitimieren lassen.
(Ulm TV Redaktion)

