Ulm erlebt derzeit eine der größten Verkehrsbeeinträchtigungen des Jahres: Der Kreuzungsbereich Carl-Ebner-Straße / Neithardstraße ist seit dem 6. Februar 2026 vollständig für den Verkehr gesperrt. Die Maßnahme, die ursprünglich bis zum 31. März 2026 dauern sollte, dient der umfassenden Neugestaltung des Knotenpunkts, um den Verkehrsfluss zu optimieren und die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer zu erhöhen.
Doch wie das Baustellen-Management der Stadt Ulm nun mitteilte, drohen unvorhergesehene geologische Herausforderungen unter der Fahrbahn zu erheblichen Verzögerungen zu führen. Bei Tiefbauarbeiten stießen die Ingenieure auf eine unerwartet instabile Bodenschicht, die zusätzliche Sicherungsmaßnahmen und eine Neubewertung des Zeitplans erfordert. Eine genaue Prognose für die Wiedereröffnung der Straße kann derzeit nicht gegeben werden.
Die Vollsperrung betrifft nicht nur die Carl-Ebner-Straße und Neithardstraße, sondern auch die angrenzende Keplerstraße. Anwohner sind zwar weiterhin über private Zufahrten erreichbar, der Durchgangsverkehr muss jedoch weiträumige Umleitungen in Kauf nehmen. Dies führt insbesondere zu den Stoßzeiten zu einem erhöhten Verkehrsaufkommen auf den Ausweichrouten. Das Baustellen-Management der Stadt Ulm informiert regelmäßig über die aktuellen Entwicklungen und empfiehlt, alternative Verkehrsmittel oder Routen zu nutzen, um Staus zu vermeiden.
Die Stadtverwaltung betont die Notwendigkeit dieser Arbeiten für die zukünftige Infrastruktur Ulms. Trotz der nun aufgetretenen Schwierigkeiten wird an der Bedeutung des Projekts festgehalten, um langfristig eine Entlastung der Verkehrssituation in diesem wichtigen Stadtteil zu gewährleisten. Die zuständigen Behörden arbeiten mit Hochdruck an Lösungen, um die Auswirkungen der Verzögerungen so gering wie möglich zu halten und die Bauarbeiten so schnell wie möglich fortzusetzen.
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