Ein Auffahrunfall mit drei Fahrzeugen hat heute Morgen auf der B10 bei der Ausfahrt Ulm-Donautal zu erheblichen Verkehrsbehinderungen und mehreren Leichtverletzten geführt. Die Strecke war zeitweise gesperrt.
Heute Morgen kam es auf der Bundesstraße B10, Fahrtrichtung Neu-Ulm, kurz vor der Ausfahrt Ulm-Donautal zu einem Auffahrunfall, an dem drei Fahrzeuge beteiligt waren. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei Ulm ereignete sich der Vorfall gegen 7:45 Uhr, als der Berufsverkehr seinen Höhepunkt erreichte. Ein Pkw übersah aus noch ungeklärter Ursache ein bremsendes Fahrzeug vor ihm, woraufhin ein weiteres Fahrzeug ebenfalls auffuhr.
Bei der Kollision wurden drei Personen leicht verletzt, darunter ein Kind, das vorsorglich ins Universitätsklinikum Ulm gebracht wurde. Die anderen beiden Verletzten wurden vom Rettungsdienst des DRK Ulm vor Ort versorgt. An den beteiligten Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden, der von der Polizei auf rund 40.000 Euro geschätzt wird. Die Feuerwehr Ulm war ebenfalls schnell vor Ort, um auslaufende Betriebsstoffe zu binden und die Unfallstelle abzusichern.
Die B10 musste für die Dauer der Bergungsarbeiten und Unfallaufnahme, die sich über zwei Stunden erstreckten, teilweise voll gesperrt werden. Dies führte zu massiven Rückstaus, die sich bis nach Lehr und auf die Zufahrtsstraßen zum Donautal zurückzogen. Autofahrer wurden gebeten, den Bereich weiträumig zu umfahren, was besonders den Verkehr auf der Blaubeurer Straße und der Schillerstraße zusätzlich belastete. Erst gegen 10:15 Uhr konnte die Fahrbahn wieder vollständig freigegeben werden.
Die genaue Unfallursache ist noch Gegenstand der Ermittlungen durch die Verkehrspolizeiinspektion Ulm. Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben, werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden. Der Vorfall unterstreicht einmal mehr die Notwendigkeit erhöhter Aufmerksamkeit im morgendlichen Berufsverkehr auf den stark frequentierten Einfallstraßen Ulms.
(Ulm TV Redaktion)

