**Der heutige Montag steht im Zeichen extremer Wetterbedingungen in der Bundesrepublik sowie diplomatischer Spannungen auf dem internationalen Parkett. Während Sturmtief „Elli“ den Verkehr in weiten Teilen Deutschlands lahmlegt, sorgen Äußerungen aus Washington und Teheran für globale Unruhe.**
**Wintereinbruch führt zu bundesweitem Ausnahmezustand**
Das Sturmtief „Elli“ hat Deutschland fest im Griff und sorgt am heutigen Montag für erhebliche Beeinträchtigungen im öffentlichen Leben. Besonders der Osten und Norden des Landes kämpfen mit unvorhersehbarem Blitzeis, das weite Teile des Straßennetzes in gefährliche Rutschbahnen verwandelt hat. In Bundesländern wie Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Bremen wurde für zahlreiche Schüler Distanzunterricht angeordnet, da ein sicherer Schulweg nicht gewährleistet werden konnte. Die Wetterdienste warnen eindringlich davor, dass sich die prekäre Lage aufgrund einer auftreffenden Warmfront bis in den Dienstag hinein verschärfen könnte. Auch der Schienenverkehr ist massiv betroffen; in Sachsen entgleiste bereits ein Zug aufgrund der widrigen Witterungsverhältnisse.
**Geopolitische Brennpunkte: Iran und Washington**
Auf der internationalen Bühne spitzt sich die Lage im Iran weiter zu. Das dortige Regime unter Präsident Peseschkian reagiert auf die anhaltenden zivilen Proteste mit der Einberufung eigener Kundgebungen, die als „Marsch des Widerstands“ tituliert werden. Die Führung in Teheran versucht damit, Stärke gegen die Opposition zu demonstrieren, während Beobachter von einer zunehmenden Isolation des Apparats sprechen. Parallel dazu sorgt US-Präsident Donald Trump für diplomatische Schärfe. Er intensivierte seine Drohungen gegenüber Kuba und forderte den Abschluss neuer Abkommen unter extremem Zeitdruck. Zudem belasten seine Ambitionen bezüglich Grönland, die international als völkerrechtlich bedenklich eingestuft werden, das Verhältnis zu den europäischen Partnern.
**Wirtschaftliche Impulse und Rekordwerte an den Märkten**
Bundeskanzler Merz weilt derzeit in Indien, um die wirtschaftlichen Beziehungen zu stärken und Deutschland als führende Handelsmacht neu zu positionieren. Im Fokus stehen dabei Kooperationen im Technologiesektor sowie die Finalisierung des Mercosur-Abkommens, von dem sich die deutsche Industrie signifikante Exportvorteile verspricht. Indes reagieren die Finanzmärkte nervös auf den anhaltenden Streit zwischen dem Weißen Haus und der US-Notenbank Federal Reserve. Infolge der Unsicherheit über die künftige Geldpolitik und die Vorladungen durch das Justizministerium stieg der Goldpreis auf einen neuen historischen Höchststand. Anleger flüchten verstärkt in sichere Häfen, während die Inflationstendenzen weltweit genauestens beobachtet werden.
**Sicherheitspolitik und kulturelle Glanzlichter**
Im Bereich der Verteidigung setzt Schweden ein deutliches Zeichen und investiert rund 1,4 Milliarden Euro in die Modernisierung seiner Luftabwehr, um auf die veränderte Bedrohungslage in Nordeuropa zu reagieren. Gleichzeitig weilt Bundesinnenminister Dobrindt in Jerusalem, um die sicherheitspolitische Zusammenarbeit mit Israel zu vertiefen. Abseits der harten Politik blickte die Welt in der vergangenen Nacht nach Los Angeles. Bei der Verleihung der Golden Globes avancierte das Drama „One Battle After Another“ zum großen Gewinner des Abends. Die Produktion sicherte sich vier der begehrten Trophäen und setzte damit ein starkes Signal für die kommende Oscar-Saison.
**(Ulm TV Redaktion)**

