Zum Wochenausklang hat der Dax nachgelassen. Der Index wurde zum Xetra-Handelsschluss mit 23.902 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,6 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem schwachen Start erholte sich der Dax im Tagesverlauf. Er erreichte am Nachmittag sein Hoch, fiel dann jedoch erneut ab.
„Die US-Preis- und Konjunkturdaten fielen im Rahmen der Markterwartungen aus und gaben keinen Anlass für erhöhte Kursausschläge“, kommentierte Marktanalyst Andreas Lipkow. „Der PCE-Kerndeflator zeigt weiterhin eine moderate Preissteigerung in den USA an und auch die Konsumausgaben lagen im Erwartungshorizont der Volkswirte.“ Kurz vor dem anstehenden Wochenende und dem US-Feiertag am Montag scheine es so, als würden einige Investoren Kursgewinne mitnehmen wollen, erklärte der Analyst. „Insgesamt bleibt der Handel ruhig und das Handelsvolumen ist ebenfalls ausgedünnt.“
Bis kurz vor Handelsschluss führten die Rheinmetall-Aktien die Frankfurter Kursliste an. Am Tabellenende fanden sich die Papiere von Infineon wieder.
Unterdessen sank der Gaspreis: Eine Megawattstunde (MWh) Gas zur Lieferung im September kostete 32 Euro. Das impliziert einen Verbraucherpreis von mindestens rund acht bis neun Cent pro Kilowattstunde (kWh) inklusive Nebenkosten und Steuern, sollte das Preisniveau dauerhaft so bleiben.
Der Ölpreis sank ebenfalls: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Freitagnachmittag gegen 17 Uhr deutscher Zeit 68,15 US-Dollar, das waren 47 Cent oder 0,7 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.
Die europäische Gemeinschaftswährung war am Freitagnachmittag etwas stärker: Ein Euro kostete 1,1701 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8546 Euro zu haben.
dts Nachrichtenagentur