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Ulm: Zug fährt auf Bahnübergang in Linienbus – vier Schwerverletzt

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Polizei

Im baden-württembergischen Blaustein nahe Ulm ist am Dienstagmorgen ein Zug in einen Linienbus gefahren. Der Bus habe auf dem Bahnübergang gestanden, als die Schranke nach unten ging, sagte ein Polizeisprecher in Ulm. Der Zug habe nicht mehr bremsen können.

Bei dem Unfall ging der Bus in Flammen auf. Im Wagen befand sich nur der Busfahrer, der ebenso wie der Zugführer schwer verletzt wurde. Auch zwei Zugpassagiere seien schwer verletzt worden, sagte der Sprecher weiter.

Die Bundesstraße 8 zwischen Blaustein und Gerhausen wurde gesperrt. Die Polizei bat darum, die Gegend weiträumig zu umfahren. Die Bahn warnte nach dem Unfall vor Verspätungen und Teilausfällen. Zwischen Herrlingen und Blaubeuren wurde ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet.

Der Zug entgleiste nach der Kollision und blieb 100 Meter entfernt stehen. Es sollten 74 Passagiere darin sein. Der Vorfall ereignete sich an einem Bahnübergang im Stadtteil Arnegg.

Nach Angaben eines Polizeisprechers kam es zunächst zu einem Motorradunfall in der Nähe des Bahnübergangs. Der Fahrer wurde schwer verletzt. Deshalb waren Rettungsdienste und Rettungshubschrauber im Einsatz. Der Bus kam auf den Gleisen zum Stehen, als sich die Bahnschranken senkten, der Zug heranfuhr und mit dem Bus zusammenstieß.

(ar)
smb/cfm

© Agence France-Presse

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