Der ehemalige US-Präsident Donald Trump hat empört auf Spott des Moderators Trevor Noah während der jüngsten Grammy-Verleihung reagiert und dem Comedian sogar mit einer Klage gedroht. Nach der Gala am Sonntagabend meldete sich Trump (79) wütend auf seinem Online-Sprachrohr Truth Social zu Wort.
Noah (41), der die Grammys zum sechsten Mal moderierte, hatte sich in seiner Rede über Trumps wiederholtes Interesse an Grönland lustig gemacht. Er scherzte, Trump wolle die arktische Insel erwerben, da die Privatinsel des verurteilten Sexualstraftäters Jeffrey Epstein (†66) nicht mehr verfügbar sei und Trump einen neuen Ort benötige, „um mit Bill Clinton abzuhängen.“
Trumps Antwort ließ nicht lange auf sich warten. Er bezeichnete die Grammy-Gala als „Müll“ und „praktisch nicht anzuschauen.“ Besonders Trevor Noah bekam die volle Wucht seiner Kritik zu spüren; Trump nannte ihn einen „totalen Verlierer“ ohne jegliches Talent. Die Drohung einer Klage folgte umgehend: „Mach dich bereit, Noah, ich werde mit dir einiges an Spaß haben“, verkündete der Ex-Präsident. Trump betonte dabei ausdrücklich, niemals auf Epsteins berüchtigter Karibikinsel gewesen zu sein und bezeichnete den Witz als „falsche Behauptung.“
Hintergrund der Anspielung auf Grönland sind Trumps frühere Äußerungen, er wolle die dänische Insel notfalls auch mit Gewalt übernehmen, was international für Kritik sorgte. Jeffrey Epstein war 2019 im Gefängnis gestorben, nachdem er über Jahre einen Missbrauchsring betrieben hatte und beste Kontakte in die internationale High Society pflegte, darunter auch zu Ex-Präsident Bill Clinton (79).

