Die Organisation Lebenshilfe hat ihre Kritik am breiten Einsatz von Bluttests auf Trisomien, wie das Down-Syndrom, in der Schwangerschaft bekräftigt. Dies erfolgte im Vorfeld einer Bundestagsdebatte zu diesem Thema.
Ulla Schmidt, Bundesvorsitzende der Lebenshilfe und ehemalige Bundesgesundheitsministerin, äußerte sich besorgt, dass der Test sich rasch zu einer Routineuntersuchung entwickelt habe. Es scheine, so Schmidt, ein Einvernehmen zwischen Ärzten und werdenden Eltern zu bestehen, solche Tests auch ohne spezifischen Anlass durchzuführen.
Schmidt forderte eine Gesellschaft, die Menschen mit Beeinträchtigung willkommen heißt und werdenden Eltern ihre Ängste nimmt. Sie betonte die Notwendigkeit, Familien alle erforderlichen Unterstützungsleistungen für ein gutes Leben zukommen zu lassen.
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