Das Bundeskabinett hat am Mittwoch einen Gesetzentwurf zur automatischen Auszahlung des Kindergeldes ab der Geburt eines Kindes beschlossen. Zukünftig soll das Kindergeld ohne vorherigen Antrag an Familien gezahlt werden. Ziel ist es, bürokratische Hürden abzubauen und Familien nach der Geburt zu entlasten.
Diese Vereinfachung ist im Koalitionsvertrag der Bundesregierung verankert und folgt einer Empfehlung der Kommission zur Sozialstaatsreform. Neben dieser direkten Unterstützung sind weitere Investitionen in Kinderbetreuung, Bildung und Digitalisierung an Schulen vorgesehen.
Für den Ausbau der Kinderbetreuung stellt der Bund von 2026 bis 2029 jährlich fast eine Milliarde Euro bereit. Zusätzlich sind 2,5 Milliarden Euro für die Digitalisierung im Bildungsbereich sowie 1,1 Milliarden Euro für Kinder- und Jugendhilfe im Jahr 2026 geplant.
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