Die gezielte Tötung des iranischen Religionsführers Ali Chamenei hat zu einer massiven Eskalation im Nahen Osten geführt. Irans Präsident Massud Peseschkian bezeichnete die Ermordung als offene Kriegserklärung, die sich gegen alle Muslime, insbesondere Schiiten weltweit, richte. Der Iran sieht die Vergeltung an Tätern und Drahtziehern dieses Verbrechens als Pflicht und legitimes Recht.
Die Nachricht über Chameneis Tod, den der Iran als „Märtyrer“ betitelt, löste in Teheran Massenproteste aus, bei denen Tausende Trauernde „Tod den Vereinigten Staaten“ und „Tod Israel“ skandierten. Berichten zufolge wurden neben Chamenei auch hochrangige Militärführer wie der Stabschef Abdolrahim Mussawi und Verteidigungsminister Aziz Nasirzadeh sowie Mitglieder seiner Familie, darunter Tochter und Enkelkind, bei den amerikanisch-israelischen Luftangriffen getötet.
Als direkte Reaktion startete der Iran eine neue Welle von Raketen- und Drohnenangriffen auf US-Militärstützpunkte in der Region und Ziele in Israel, einschließlich Tel Aviv, wo eine Frau bei einem Raketeneinschlag ums Leben kam. Der israelische Verteidigungsminister Israel Katz begrüßte Chameneis Tötung als Akt der „Gerechtigkeit“. US-Präsident Donald Trump warnte den Iran umgehend vor weiteren Gegenschlägen.
Die Ereignisse ziehen weitreichende Konsequenzen nach sich: Drohnenangriffe legten den Flughafen Dubai lahm und trafen einen Öltanker vor der Küste Omans. In Pakistan kam es zu tödlichen Ausschreitungen vor dem US-Konsulat, und Demonstranten versuchten, zur US-Botschaft in Bagdad vorzudringen. Während ein Interimstrio um Präsident Peseschkian die Führung im Iran übernehmen soll, bringt sich der Schah-Sohn Reza Pahlavi als Übergangsführer ins Spiel. Der SPD-Außenpolitiker Rolf Mützenich forderte indes Transparenz von den USA und Israel sowie eine sofortige Feuerpause.
Ulm TV Nachrichten

