Ulm, 26. Januar 2026 – Starker Schneefall und eisglatte Fahrbahnen haben in der Nacht von Sonntag auf Montag zu einer Serie von Verkehrsunfällen im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Ulm geführt. Zwischen Sonntagabend, 19:00 Uhr, und Montagmorgen, 05:00 Uhr, ereigneten sich nach Angaben der Polizei mehr als 50 wetterbedingte Unfälle. Das betroffene Gebiet umfasste insbesondere die Autobahn A8, die Geislinger Steige, den Schlater Buckel sowie den nördlichen Alb-Donau-Kreis.
Die Unfälle verteilten sich auf verschiedene Landkreise der Region. So wurden im Landkreis Biberach sechs Unfälle registriert, im Landkreis Heidenheim sieben. Im Landkreis Göppingen kam es zu 18 Vorfällen, während im Stadtgebiet Ulm sieben und im Alb-Donau-Kreis elf Unfälle verzeichnet wurden. Glücklicherweise blieben die Folgen der zahlreichen Kollisionen weitestgehend glimpflich. Zwei Personen erlitten leichte Verletzungen.
Das Polizeipräsidium Ulm schätzt den durch die Unfälle entstandenen Gesamtschaden auf über 350.000 Euro. Die Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst waren die gesamte Nacht im Dauereinsatz, um Unfallstellen abzusichern, Verletzte zu versorgen und den Verkehr zu regeln. Mehrere Lastkraftwagen und Personenkraftwagen waren in die Unfälle verwickelt, was vielerorts zu Verkehrsbehinderungen und Sperrungen führte. Die schneebedeckten und glatten Fahrbahnen stellten eine erhebliche Herausforderung für alle Verkehrsteilnehmer dar.
Die Polizei hatte bereits im Vorfeld und während der kritischen Wetterlage zu erhöhter Vorsicht auf den Straßen gemahnt. Angesichts der anhaltenden winterlichen Verhältnisse wird weiterhin dringend empfohlen, die Fahrweise den Gegebenheiten anzupassen, ausreichenden Sicherheitsabstand zu halten und Fahrten, die nicht zwingend notwendig sind, zu vermeiden. Die winterlichen Bedingungen wirken sich weiterhin auf das Verkehrsgeschehen aus und erfordern höchste Aufmerksamkeit und Umsicht. Es wird erwartet, dass die Räum- und Streudienste in den kommenden Stunden weiterhin intensiv im Einsatz bleiben, um die Verkehrswege sichern zu können.
Ulm TV Nachrichten

