Washington verfolgt weiterhin das Ziel eines Regimewechsels im Iran und führt Luftangriffe durch. Interne Analysen des US-Auslandsgeheimdienstes CIA warnen jedoch vor einem potenziell unerwünschten Szenario. Sollte der Oberste Führer Ajatollah Ali Chamenei bei den militärischen Einsätzen ums Leben kommen, könnte dies zur Machtübernahme durch Hardliner der Revolutionsgarden (IRGC) führen.
Diese Einschätzungen, die in den vergangenen zwei Wochen vom US-Auslandsgeheimdienst erstellt wurden, beleuchten die möglichen Folgen einer US-Intervention. Sie untersuchen, inwieweit militärisches Vorgehen tatsächlich einen Regierungswechsel auslösen könnte – ein mittlerweile erklärtes Ziel der USA. Obwohl die Berichte keine absolute Gewissheit bieten, deuten sie stark darauf hin, dass die entstehende Lücke von Hardlinern aus den Reihen der Revolutionsgarden gefüllt würde. Die IRGC ist eine militärische Eliteeinheit, deren Hauptaufgabe der Schutz der schiitischen Klerikerherrschaft ist.
US-Präsident Donald Trump hatte in den letzten Wochen mehrfach einen Regierungswechsel angedeutet, ohne jedoch konkrete Nachfolger zu nennen. Er bezeichnete die Führung in Teheran als „Terrorregime“ und ermutigte die iranische Bevölkerung zur Machtübernahme, wobei er die Angriffe als Wegbereiter für einen Aufstand darstellte. Berichten zufolge ist Chamenei bereits bei den gemeinsamen israelischen und US-Luftangriffen ums Leben gekommen.
Dem gemeinsamen Vorgehen der USA und Israels gingen wochenlange interne Beratungen in Washington voraus. Auslöser waren die Proteste im Iran im Dezember, die von den Sicherheitskräften brutal niedergeschlagen wurden. Versuche, eine Intervention durch ein Atomabkommen abzuwenden, blieben erfolglos. Außenminister Marco Rubio hatte den Kongress über die bevorstehenden Angriffe informiert, nachdem Verhandlungen in Genf gescheitert waren.
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