Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen hat eine Kleine Anfrage an die Bundesregierung zur strukturellen Krise der deutschen Stahlindustrie gestellt. Die Abgeordneten sehen das ‚Rückgrat vieler industrieller Wertschöpfungsketten‘ durch schwache Nachfrage, steigenden Importdruck und hohe Energiekosten massiv belastet. Demnach sank die Rohstahlproduktion in Deutschland im Jahr 2025 auf 34,1 Millionen Tonnen, was rund neun Prozent unter dem Vorjahresniveau liegt.
Die am 30. März 2026 veröffentlichte Anfrage thematisiert auch den schleppenden Wasserstoffhochlauf sowie unsichere europäische Rahmenbedingungen als Herausforderungen. Die Abgeordneten fordern konkrete Ergebnisse aus Veranstaltungen wie dem Stahldialog im Bundeskanzleramt vom 6. November 2025 und erkundigen sich nach Maßnahmen zur kurzfristigen Stabilisierung der Branche und zur Schaffung von Investitionssicherheit für Transformationsprojekte.
Ulm TV – Presse Bayern


