Ein ausgedehnter Fahrzeugbrand hat am späten Donnerstagnachmittag auf einer der Hauptverkehrsadern nahe Ulm für einen Großeinsatz der Rettungskräfte gesorgt. Ein voll beladener Transporter geriet aus bislang ungeklärter Ursache während der Fahrt in Brand, wodurch dichter Rauch und lodernde Flammen weithin sichtbar waren. Die automatische Brandmeldung erreichte die Integrierte Leitstelle gegen 16:30 Uhr und löste eine sofortige Alarmierung von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst aus.
Die Einsatzkräfte standen vor der Herausforderung, den in Flammen stehenden Transporter schnellstmöglich zu löschen und gleichzeitig die weitläufige Umgebung zu sichern. Aufgrund der Intensität des Brandes und der starken Rauchentwicklung musste der betroffene Streckenabschnitt für den gesamten Verkehr gesperrt werden, was zu erheblichen Rückstaus und Behinderungen führte. Die Polizei leitete den Verkehr weiträumig um, um die Gefahrenstelle zu entlasten und den Einsatzkräften freie Fahrt zu ermöglichen.
Die Feuerwehr war mit mehreren Löschzügen vor Ort und konnte den Brand nach intensiven Löscharbeiten unter Kontrolle bringen. Trotz des schnellen Eingreifens entstand am Fahrzeug Totalschaden. Glücklicherweise gab es keine Berichte über Verletzte, da der Fahrer des Transporters sich rechtzeitig in Sicherheit bringen konnte.
Die genaue Brandursache ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Brandexperten der Kriminalpolizei haben die Untersuchung aufgenommen, um festzustellen, wie das Feuer entstehen konnte. Eine technische Ursache wird ebenso in Betracht gezogen wie eine mögliche Entzündung der Ladung. Die Sperrung des Verkehrswegs wurde erst in den späten Abendstunden aufgehoben, nachdem die Bergung des Fahrzeugwracks und die Reinigung der Fahrbahn abgeschlossen waren. Solche Vorfälle unterstreichen die ständige Präsenz und schnelle Reaktionsfähigkeit der Blaulichtorganisationen in der Region.
Ulm TV Nachrichten

