In der Neu-Ulmer Innenstadt kam es am Sonntagabend, den 24. Januar 2026, zu einem größeren Einsatz der Rettungskräfte. Eine gemeldete Rauchentwicklung in einem Mehrfamilienhaus löste einen umfangreichen Feuerwehreinsatz aus, bei dem vorsorglich das gesamte Gebäude evakuiert werden musste. Insgesamt waren rund 25 Feuerwehrleute der Feuerwehr Neu-Ulm mit zwei Löschzügen vor Ort, unterstützt von einem Rettungswagen, um die Lage zu erkunden und schnellstmöglich für Sicherheit zu sorgen.
Der Alarm erreichte die Einsatzkräfte gegen Abend, nachdem Anwohner eine unklare Rauchentwicklung festgestellt und gemeldet hatten. Aufgrund der anfänglich unklaren Situation und der potenziellen Gefahr einer Brandentwicklung in einem Wohngebäude wurde umgehend eine umfassende Evakuierung der Bewohner veranlasst. Diese Maßnahme diente dem Schutz aller Anwesenden und ermöglichte es den Einsatzkräften, ungestört die Quelle des Rauchs zu lokalisieren und eine mögliche Gefährdung auszuschließen.
Unter Atemschutz drangen die Spezialisten der Feuerwehr in die betroffene Wohnung vor, um die Ursache der Rauchentwicklung zu identifizieren. Nach intensiver Suche konnte jedoch schnell Entwarnung gegeben werden: Es handelte sich entgegen erster Befürchtungen nicht um einen gefährlichen Kabelbrand, sondern um einen technischen Defekt an einem Lichtschalter. Dies führte zu einer Rauchentwicklung, die zwar besorgniserregend war, aber keine weitreichenden Schäden oder eine Ausbreitung des Feuers zur Folge hatte.
Dank des schnellen und professionellen Eingreifens der Neu-Ulmer Feuerwehr konnte die Situation zügig unter Kontrolle gebracht werden. Die betroffenen Räumlichkeiten wurden umfassend entlüftet, und die elektrische Sicherheit wurde überprüft. Verletzt wurde bei dem Vorfall niemand, und der entstandene Sachschaden blieb minimal. Nach Abschluss der Maßnahmen und der Sicherstellung, dass keine weitere Gefahr bestand, konnten alle evakuierten Bewohner unversehrt in ihre Wohnungen zurückkehren. Der Vorfall unterstreicht die Bedeutung einer schnellen und koordinierten Reaktion der Rettungsdienste bei Blaulicht-Ereignissen, selbst wenn sich die Ursache als weniger dramatisch erweist als zunächst angenommen.
Ulm TV Nachrichten

