Fast 60 Tote durch Überschwemmungen in Südafrika

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In Südafrika sind nach tagelangen heftigen Regenfällen mindestens 59 Menschen durch Überschwemmungen und Erdrutsche ums Leben gekommen. Das Unwetter habe “unsägliche Verwüstungen und massive Schäden” angerichtet, teilte die Regierung der Provinz KwaZulu-Natal am Dienstag mit. Am stärksten betroffen waren demnach die Hafenstadt Durban und die umliegenden Gebiete in der Provinz. 

Mehr als 2000 Häuser und 4000 Hütten seien beschädigt worden, sagte der Regierungschef der Provinz, Sihle Zikalala. Durch die Überschwemmungen stürzten auch mehrere Brücken ein, Autos wurden von den Fluten mitgerissen. Die Straßen von Durban waren so stark überflutet, dass nur noch die Spitzen der Ampeln aus dem Wasser ragten. 

Durch die starken Niederschläge wurde nach Angaben des Bürgermeisters von Durban, Mxolisi Kaunda, die Stromversorgung mancherorts unterbrochen, zahlreiche Straßen waren blockiert.

Die Armee wurde für Rettungseinsätze zu Hilfe gerufen. Sie sollte Evakuierungen aus der Luft unterstützen. In Durban saßen 52 Schüler und Lehrer eine Nacht lang in einer Schule fest, bevor sie auf dem Luftweg in Sicherheit gebracht werden konnten. 

Medienberichten zufolge kam es während der Überschwemmungen auch zu Plünderungen. Im Fernsehen war zu sehen, wie Menschen Waren aus einem Frachtcontainer stahlen. 

Präsident Cyril Ramaphosa wird das betroffene Gebiet am Mittwoch besuchen. Eine Entspannung der Lage zeichnete sich zunächst nicht ab: Die Meteorologen sagten weitere “extreme” Regenfälle sowie “weitreichende Überschwemmungen” voraus.

Quelle: AFP

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