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Mann rammt mit Auto Tor vor russischer Botschaft in Bukarest

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Copyright AFP Daniel MIHAILESCU

Ein Mann hat sein Auto gegen das Tor der russischen Botschaft in Bukarest gerammt und sich anschließend selbst in Brand gesetzt. Der  Mann kam bei dem Vorfall am Mittwoch in der rumänischen Hauptstadt ums Leben. Die rumänische Staatsanwaltschaft erklärte, der Vorfall habe einen persönlichen Hintergrund, es deute nichts auf einen Zusammenhang mit dem Ukraine-Krieg hin.

Nach rumänischen Medienberichten hatte der Fahrer eine NGO für die Rechte von Vätern geleitet und war einen Tag vor seiner Tat wegen Belästigung seiner minderjährigen Tochter zu 15 Jahren Haft verurteilt worden.

Zwei Tage vor seinem Tod hatte der Mann in seinem letzten Facebook-Eintrag geschrieben: “Ich bin auch Ukrainer. Wir sollten uns alle als Ukrainer betrachten, bis dieser schreckliche Krieg endet.” Anders als die rumänische Staatsanwaltschaft vermutete das für die Verfolgung schwerer Straftaten zuständige russische Ermittlungskomitee ein politisches Motiv, der Mann habe einem Wachmann vor der Botschaft etwas zugerufen.

Das Botschaftsgebäude liegt in einem wohlhabenden Stadtteil von Bukarest. Es ist seit Beginn des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine durch Polizeiabsperrungen auf dem Bürgersteig gesichert.

Quelle: AFP

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