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“Enttäuschter” Djokovic zur Ausreise aus Australien bereit

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Copyright AFP/Archiv John MACDOUGALL

Tennis-Star Novak Djokovic hat sich nach dem endgültigen Entzug seines Visums für Australien enttäuscht geäußert, will sich aber der Entscheidung fügen und das Land verlassen. Er sei “äußerst enttäuscht”, erklärte Djokovic am Sonntag, kurz nachdem ein australisches Bundesgericht seinen Einspruch gegen seine drohende Abschiebung abgewiesen hatte. “Ich respektiere die Entscheidung des Gerichts und werde mit den zuständigen Behörden bei meiner Ausreise kooperieren.”

Mit der Entscheidung folgte das Gericht am Vorabend der Australien Open der Argumentation der Regierung. Diese hatte dem 34-jährigen Serben das Visum entzogen, weil er Anfang Januar ohne die vorgeschriebene Corona-Impfung eingereist war. Die Regierung begrüßte die Entscheidung und erklärte, die strenge Corona-Einreisepolitik habe “unsere Sicherheit gewährleistet”.

Djokovic, der am Montagabend sein erstes Match hätte spielen sollen, erklärte, es sei ihm “unangenehm, dass der Fokus in den letzten Wochen auf mir lag, und ich hoffe, dass wir uns jetzt alle auf das Spiel und das Turnier, das ich liebe, konzentrieren können”. Er bedankte sich für die Unterstützung seines Teams, seiner Familie, seiner Fans und seiner serbischen Landsleute. Gleichzeitig kündigte er an, sich vorerst nicht mehr zu dem Fall zu äußern. Er wolle sich jetzt erst einmal eine Auszeit nehmen, um sich “auszuruhen und zu erholen”.

Nach seiner Niederlage vor Gericht muss der Weltranglistenerste nun bis zu seiner Ausreise aus Australien in Gewahrsam bleiben. Die Teilnahme an den Australian Open in Melbourne, die er bereits neun Mal gewonnen hat, bleibt ihm verwehrt. Djokovic wollte bei dem Turnier als erster Tennisspieler überhaupt den 21. Grand-Slam-Titel holen. 

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